FDP-Berg am Laim

Mittwoch, 22. Februar 2012
13.05.2009

Berg am Laim

Neubauten und neue KiTa in Berg am Laim Bilder kann vergrößert werden
Neubauten und neue KiTa in Berg am Laim
Berg am Laim wird als Wohnort für die Bürgerinnen und Bürger immer interessanter, umfangreiche Neubaugebiete belegen dies.

Seitdem der Münchner Flughafen aus Riem weggezogen ist, blüht der Stadtteil richtig auf. Für Berg am Laim spricht auch die optimale Verkehrsanbindung an die Innenstadt.

Lage, Verkehrsanbindung
Berg am Laim liegt eingebettet zwischen Haidhausen im Westen, Trudering im Osten, Bogenhausen im Norden und Ramersdorf im Süden. Berg am Laim ist mit U- und S-Bahn gut erschlossen. Buslinien in Nord-Süd-Richtung sorgen für eine optimale Verkehrsanbindung zur Stadtmitte und ins Umland. Vom Ostbahnhof führt eine Trambahnlinie nach Berg am Laim.


Geschichte
Berg am Laim, der Stadtteil im Münchner Osten, hat eine lange Geschichte. Bereits im Jahr 812 wird "Perke am Laimb" erstmals urkundlich erwähnt. Der Name weist auf die natürliche Beschaffenheit dieses Gebietes hin. Von Ismaning bis Berg am Laim zog sich eine ein Kilometer lange Lehmzunge hin, die dem Gebiet und seinen Bewohnern Wohlstand brachte. So gab es zahlreiche Ziegeleien, in deren Umfeld die dort beschäftigten Arbeiter und ihre Familien wohnten. Ziegel aus Berg am Laim wurden für große Teile der Münchner Innenstadt und für die Frauenkirche verwendet. Im Jahr 1913 wurde Berg am Laim in die Stadt München eingemeindet. Der ehemalige Dorfkern wurde durch den Bau der Kreiller- und Berg-am-Laim-Straße fast gänzlich zerstört


Stadtteilbild
St.-Michaels-Kirche Bilder kann vergrößert werden
St.-Michaels-Kirche
Unter den Restbeständen dörflicher Substanz ragt die St.-Michaels-Kirche heraus, die zwischen 1737 und 1751 von Johann Michael Fischer erbaut wurde. Sie gehört zu den baukünstlerisch bedeutsamen Beispielen des bayerischen Rokoko und gilt als eines der prunkvollsten Gotteshäuser Deutschlands. Erwähnenswert ist außerdem das "Stephanskircherl", das die ersten Einwohner von Berg am Laim dem Bischof von Freising übereigneten. Im 16. Jahrhundert erhielt die älteste Kirche in München ihre spätgotische Gestalt. Die Siedlungsentwicklung war zu Beginn stark von der Eisenbahn beeinflusst. Östlich des Ostbahnhofs und entlang der Gleisanlagen nach Trudering entstanden vor dem Ersten Weltkrieg, aber hauptsächlich in der Zwischenkriegszeit, zahlreiche Eisenbahnersiedlungen. In den 30er Jahren entstand Wohnraum für sozial schwache Bevölkerungsgruppen und kinderreiche Familien, die so genannte Maikäfersiedlung. Die nach dem Zweiten Weltkrieg noch freien, landwirtschaftlich genutzten Flächen zwischen St.-Veit-Straße und Ostbahnhof wurden zu einem der größten Siedlungsgebiete des sozialen Wohnungsbaus in München. Östlich davon überwiegen heute noch Einfamilienhäuser.

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